15-May-2010 - Geschichte der randlosen Brille

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Bereits seit 1200 sind Sehhilfen bekannt, jedes Jahrhundert Brille brachte eine Reihe von Innovationen und Verbesserungen, die vom Lesestein zur Brille führten. Eine der wichtigsten Revolutionen in der Brillengeschichte des 20. Jahrhunderts gelang Silhouette, denn die Brillenspezialisten aus Österreich schafften es, aus dem Sehbehelf Brille ein begehrenswertes und schönes Accessoire zu machen. Als erste Brillenmarke der Welt bekannte sich Silhouette dazu, den Brillen Menschen und dessen Individualität und Wohlbefinden in den Mittelpunkt zu stellen. Das Bekenntnis zu ästhetisch randlosen Brillen, die die Persönlichkeit ihrer Träger strahlen lassen, könnte einer der Meilensteine in der Brillengeschichte des 21. Jahrhunderts sein. Die Geschichte der Brillen online bzw. der Sehbehelfe begann um 1200, als Mönche des Franziskanerordens in England und Deutschland die Kraft des Lesesteins – technisch auch als Plankonvexlinsen in Überhalbkugelform bezeichnet – entdeckten. Alterssichtigen Brüdern wurde mit Hilfe der aus Bergkristall oder dem beinahe durchsichtigen Halbedelstein Beryll – aus dem sich der Begriff Brille ableitet – gefertigten Steine bzw. Linsen das Lesen und Leben erleichtert. Die weitreichende Bedeutung des Lesesteins als Sehhilfe wurde vom englischen Franziskaner Roger Bacon (1214 – 1294) erkannt und von ihm in seinem „Opus Majus“ festgehalten. Der Grundstein für die Sehhilfe bzw. Brille war mit dem Lesestein gelegt, der im Laufe der Zeit immer flacher wurde. Dank der neuen, flacheren Form konnte der Lesestein in eine Fassung mit Stiel gebettet werden. Das Einglas bzw. Manokel war geschaffen – und damit ein Vorläufer der heutigen Lupe. related links: Eine gute Sonnenbrille Eine Verneigung vor der 90-Grad-Brille Geschichte der randlosen Brille


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